Der Hydrogasmotor
Der Hydrogasmotor 

 

Ecat SK Demonstration Januar 2019

 

 

 

Die Mehrzahl der Physiker – zum Glück nimmt ihre Zahl ab – ist tatsächlich der Meinung, dass es die „Kalte Fusion“ (auch LENR: Low Energy-Nuclear-Reaction genannt) nicht gibt, weil nach herrschender Meinung zu einer Kernfusion die sog. Coulomb-Barriere überwunden werden muss. Nun ist es aber vielfach erwiesen, dass es bei der Arbeit mit derartigen Gerätschaften nukleare Reaktionen gibt, die tatsächlich einen signifikanten Überschuß an Energie erzeugen, der zugleich weit über dem liegt, was durch herkömmliche chemische Reaktionen erklärbar wäre. Ob dies nun das Ergebnis einer Kernfusion ist, sei dahingestellt. Wichtig ist, dass es nachgewiesenermaßen einen erheblichen Zugewinn an Energie gibt. -

Auch die EU-Kommission musste diese Tatsache (und man bemerkt im Text eine gewisse Verwunderung) anerkennen: 

Antwort auf eine parlamentarische Anfrage: Quelle:http://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2016-009616&language=EN

(Teilweise sinngemäß übersetzt) "Die Kommission ist sich der behaupteten Erfolge auf dem Gebiet der niedrig-energetischen Nuklear-Reaktion bewusst. Wie vom ehrenhaften Mitglied bemerkt, umfasst dieser Bereich einen weiten Bogen unzusammenhängender Phänomene, die die Annahme zulassen, dass nukleare Ereignisse bei relativ niedrigem Energieeinsatz geschehen. Dies wird allerdings in der wissenschaftlichen Szene debattiert und es gibt keine einheitliche Auffassung darüber, wie die Mechanismen hinter diesen experimentellen Ergebnissen aussehen."

Wie auch immer, offensichtlich wurden einige der Ergebnisse kürzlich repliziert, in einigen Fällen von angesehenen Wissenschaftlern und Laboratorien. 

Derartige Forschung kann im Prinzip durch das Programm Horizon (EU-Programm für Forschung und Innovation 2014 - 2020) unterstützt werden, ebenso durch den Europäischen Forschungsrat und das Europäische Programm für Zukunftstechnologien.

Die vorliegende Beweislage und das steigende Investment durch Firmen und Regierungsorganisationen außerhalb Europas erfordert in der Tat eine eingehende Betrachtung und Bewertung der bisherigen Ergebnisse. Im Lichte dieser Betrachtungen ist dann zu entscheiden, auf welche Weise diese Forschung zu fördern ist." 

Zweifler aus dem Bereich der Wissenschaft versuchen so etwas wie eine "Umkehr der Beweislast" zu Lasten von LENR zu erreichen. Aber ein 'Phänomen' wie LENR ist nun einmal ein gänzlich unschuldiges Wesen: Es kann nur beweisen, dass es existiert. Das "Warum" zu beantworten, ist und bleibt Aufgabe der Wissenschaft.

Man kann es nicht oft genug sagen: Die mit LENR-Geräten erzeugte Überschussenergie ist vielfach erwiesen und dokumentiert, das Verfahren ist "Peer-reviewed", also durch anerkannte Wissenschaftler und anerkannte Institutionen bestätigt, es wurden diverse Patente erteilt und das Verfahren wurde vielfach repliziert. 

 

Dennis Bushnell,  NASA Chef-Wissenschaftler, sagte 2013: 

"Wir haben jetzt die Situation, dass wir über zwei Dekaden hunderte von Experimenten durchgeführt haben, die uns zeigen, dass Erzeugung von Hitze und Transmutationen mit minimaler Strahlung und niedrigem Energieeinsatz möglich sind.

Es zeigt sich, das "irgendetwas" tatsächlich vor sich geht." 

Eine Veröffentlichung der George Washington Universität aus dem Jahr 2017 lautet auszugsweise: 

"Die zweite Gruppe, die von Professor Nagel geleitet wird, befasst sich mit Forschungen an LENR, und zwar im Labor auf dem Campus in Tompkins Hall. Dieses Forschungsgebiet, das direkt 1989 ins Leben gerufen wurde, wurde zunächst fälschlicherweise 'kalte Fusion' genannt. Diese Tatsache ist bis heute umstritten. Abertausende von Experimenten seit 1989 haben gezeigt, dass es möglich ist, nukleare Energie zu erzeugen, gemessen in Millionen von Elektronenvolt, indem man die chemische Energie nur weniger Elektronenvolt nutzt. Diese riesige Energiedifferenz ermöglicht es, hohe Energiegewinne zu erzielen. Damit ist gemeint, dass der Gewinn an thermischer Energie um ein Vielfaches höher ist als die elektrische Energie, die zur Anregung des LENR-Vorgangs erforderlich ist. Es gibt Berichte, dass Energiegewinne um 800 % erzielt wurden, diese sind jedoch nicht verifiziert. Es gibt dagegen solide Beweise für Energiegewinne von 25 %. (Anm. Damit ist der 'COP' = Coeffizient of Productivity  gemeint, also das Verhältnis der eingesetzten zur erzielten Energie). Wenn dies in kommerziellen Systemen genutzt wird, könnten als Ergebnis die Preise für Elektrizität auf weniger als 20% des bisherigen Niveaus gesenkt werden. 

Viele Experimente in Laboratorien überall auf der Welt zeigen, dass LENR über wünschenswerte Eigenschaften verfügt. Während der Reaktionen werden keine gefährliche Strahlung oder umweltschädliche Emissionen erzeugt. Und im Unterschied zu den heute gebräuchlichen Kernspaltungs-Reaktoren entstehen keine radioaktiven Abfälle. Kleine thermisch arbeitende oder elektrizitätserzeugende LENR-Geräte wurden vorgestellt. Neue Firmen in sechs Ländern arbeiten an der Kommerzialisierung dieser Geräte, obwohl der Basis-Mechanismus hinter LENR noch nicht verstanden ist."

Quelle: https://www.ece.seas.gwu.edu/research-highlights

 

Wenn sich Politik oder Medien über LENR (auch Kalte Fusion genannt) informieren wollen, wenden Sie sich an Wissenschaftler aus dem Bereich der Plasmaphysik, weil ja dort Fusionsexperimente durchgeführt werden. Diese Wissenschaftler sind aber mit LENR in der Regel nicht vertraut.  Die Low Energy Nuclear Reaction ist ein völlig neuer Wissenschaftszweig, der in Deutschland noch kaum vertreten ist. In den USA gehört die Kalte Fusion mittlerweile zum universitären Alltag. Zur inzwischen 21ten LENR-Konferenz im nächsten Jahr hat die Universität von Colorado eingeladen. Alle vergangenen Konferenzen haben nicht in Deutschland stattgefunden, ich habe auch nicht einen einzigen Beitrag eines deutschen Forschers identifizieren können. Einzige rühmliche Ausnahme ist Airbus, die bereits diverse Patente angemeldet haben. (Am 7.3.18 wurde Airbus ein europäisches LENR-Patent erteilt; sh. mein LENR-Update vom 14.3.18)

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, deren Vorkommen ja "endlich" sind und deren Preise sich aus künstlicher oder tatsächlicher Verknappung ergeben, ist bei der vorgenannten Technologie eine Verknappung nicht möglich. Die Entwickler und Hersteller der LENR-Technologie können ihre Entwicklungskosten nur erwirtschaften, wenn sie weltweiten Patentschutz erlangt haben.  Die Systeme sind, wenn auch mit Mühe, kopierbar. Und es geht noch weiter: Patente laufen irgendwann ab (in Deutschland spätestens nach 20 Jahren) und danach werden die Technologien zum Allgemeingut. Im Ergebnis heißt das: Energie wird irgendwann billiges "Volksgut". Die politischen und wirtschaftlichen Folgen sind überhaupt nicht absehbar.

Hier zähle ich die wesentlichen Vorteile der genannten neuen Technologien auf: 

  • Sie verbrauchen praktisch keine Rohstoffe
  • Sie haben keinerlei schädliche Emissionen
  • Sie haben keinen Landschaftsverbrauch
  • Sie sind grundlastfähig
  • Sie brauchen kein Verteilernetz
  • Sie sind miniaturisierbar
  • Sie sind mobil 
  • Nach Ablauf von Patenten ist dieTechnologie frei verfügbar 
  • LENR ist terrorsicher
  • Massenhafter Ausfall der Energieversorgung infolge von Naturereignissen ist mit LENR nicht zu erwarten