Der Hydro Gas Motor

Weniger Wärme – mehr Strom

Der Hauptgrund für den verbesserten Wirkungsgrad der Energieumwandlung liegt  darin, dass die Verwendung von CO2 als Arbeitsmedium in einem Hydrogas Kreisprozess weniger Aufwand erfordert, um einen bestimmten Wärmeeintrag in Strom umzuwandeln. Im Allgemeinen bedeutet ein erhöhter Wirkungsgrad eine höhere Leistung bei gleichem Wärmeeintrag, unabhängig von der Wärmequelle (Erdgas, Abwärme, Solar oder Kohle). Wenn die Brennstoffkosten einen erheblichen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen (Kohle- und Erdgasbefeuerte Anlagen), ist der Vorteil die Senkung der Brennstoffkosten.

 

Zu den laufenden Aktivitäten der Nexus GmbH gehören:

  • Nachweis der Lebensfähigkeit vorhandener Komponenten (Lager und Gasdichtungen) und Materialeignung
  • Anpassung an viele Betriebsparameter und Anwendungen
  • Integration und Skalierung bestehender Technologien in eine neue Anwendung
  • Entwicklung robuster Betriebsverfahren für den Betrieb an kritischen Punkten
 

Vorteile

Die CO2-Technologie bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber konkurrierenden Systemen:

  • Geringere Größe im Vergleich zum Dampfsystem (geringere Investitionskosten)
  • Erhöhte Effizienz (dadurch erhöhte Stromproduktion bei gleichem Wärmeeintrag)
  • Umweltverbesserung durch Reduktion von Treibhausgasen
  • Erhebliche Verringerung des Wasserverbrauchs
  • Trockene Kühlung, geeignet für trockene Umgebungen

Erklärung Phasenübergang CO2 Im überkritischen Bereich.

 

Überkritisch ist das Gas, wenn es dank Temperatur und Druck einen Punkt überschreitet, an dem seine Eigenschaften zwischen Gas und Flüssigkeit liegen. Es ist dann genauso dicht wie eine Flüssigkeit, hat aber immer noch dieselbe Viskosität wie ein Gas. In diesem Zustand wird das CO2 über den gesamten Prozess gehalten. Es entstehen also keine Verluste, wie bei der Umwandlung von Wasser in Dampf und wieder zurück.

 

Da CO2 seinen kritischen Punkt bei 31 °C und 73 bar hat, ist das Gas in der Brennkammer vom  Hydrogasmotorr überkritisch. Die Dichtewerte von flüssiger Phase und Gasphase gleichen sich an. Der Stoff ähnelt dann in seinen Fließeigenschaften mehr einer Flüssigkeit als einem Gas. Da CO2 eine 2,5-mal höhere Molmasse als Wasser hat, besitzt es als überkritisches Fluid eine deutlich höhere Dichte als Wasserdampf. CO2-Hydrogas-Motore sind daher bei gleicher Leistung um etwa den Faktor zehn kleiner als Dampfturbinen.

 

 

 

Da sich der Hydrogas-Kreisprozess ausschließlich im überkritischen Bereich bewegt, gibt es (im Gegensatz zum Dampfprozess) keine Siedetreppe, wodurch eine fast vollständige Regeneration der Phasenwechsel-Wärmeenergie möglich ist.

Durch die oben genannte Kombination kann die, von außen zugeführte Wärme beim Hydro Gas Motor viel effizienter und kostengünstiger in Bewegung umgewandelt werden, als bei allen bisherigen vorhandenen Wärmekraftmaschinen.